Gardening (engl. = gärtnern)

Im Planungsgespräch mit einem Neukunden dauert es nach
vollendetem Smalltalk durchschnittlich noch 35 Sekunden bis zum obligatorischen Hinweis: „Selbstverständlich darf der Garten nicht so viel Arbeit machen“. Pflegeleicht soll er sein - und schön. Für den erfahrenen Gärtner kein Gegensatz, sondern nur eine Frage der Definition von „Pflegeleicht“.

„Pflegeleicht“ läßt sich kaum über Arbeitsstunden pro Woche definieren. Es bedeutet vielmehr, daß mir die Pflege leicht fällt - und das ist weniger eine Frage der investierten Energie und Zeit. Entscheidend für die gefühlte Anstrengung ist vielmehr, ob mir die Arbeit Spaß macht. Garten“arbeit“ darf nicht überfordern und der Erfolg sollte immer sichtbar sein.

Um das zu erreichen gibt es einige wichtige Grundvoraussetzungen, wie z.B. gründliche Bodenvorbereitung, gut durchdachte Struktur, Auswahl gesunder, robuster Pflanzen in geeigneter Kombination, Regelmäßige Düngung und Wässerung. Werden diese Voraussetzungen beachtet, wird sich Ihr Garten wie ein guter Freund oder eine gute Freundin verhalten: Wenn Sie regelmäßig etwas Energie investieren, wird er Ihnen viel mehr zurückgeben.

Gartenpflege ist dann keine „Arbeit“ mehr. Sie kann sich sogar zum Bedürfnis entwickeln, zum Bedürfnis des Pflegenden wohlbemerkt. Das ist dann das, was man in England unter „gardening“ versteht.

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